"Hat der alte Hexenmeister sich doch einmal wegbegeben!Und nun sollen seine Geister auch nach meinem Willen leben." Ein Lehrstück zum Thema SEO und Suchmaschinen-Optimierung.
"Geiz ist geil" war ja eine zeitlang in Mode, und kritiklos wurde alles gekauft, was günstiger war als die Konkurrenzangebote. Webhosting betrifft das natürlich auch - ist das nicht sogar die Branche, die Dumpingpreise und versteckte Fußangeln erfunden hat?
Dabei ist es so wichtig, das richtige Hosting auszuwählen. Performance und Service zählen, und wer zu billig kauft, der kauft oft zweimal.
Mails zu versenden gehört zu den tagtäglichen Aufgaben. Möchte man allerdings tausende von Mails versenden, dann kann aus dem ‚mit einem Klick hast Du Post‘ sehr schnell eine umfangreichere Aufgabe werden. Andere versenden auch Mails, und gerade Massen-Mailings haben gute Chancen, unterwegs als SPAM markiert zu werden und den Empfänger (oder die Empfängerin) erst gar nicht zu erreichen.
Grundsätzlich gilt es also, beim Newsletterversand einige Regeln zu beachten. Der erste Teil ist durchaus nicht-technischer Natur und bezieht sich darauf, welche Adressen ich unter welchen Bedingungen überhaupt nutzen darf und wie mit den Daten zu verfahren ist. Teil zwei ist technisch, dreht sich um Zertifikate und Authentifizierungen.
Vor uns liegt nun Teil vier, in dem wir Abonnent_innen importieren und dem Newsletter hinzufügen. Das klingt einfacher als es ist – denn die meisten Daten, die für solche Zwecke gehortet werden, wohnten bisher in Tabellen, sind nicht unbedingt so codiert wie ein modernes CMS das möchte, können unvollständig sein, oder, oder, oder.
Eckdaten: Format CSV, codiert in UTF8, ohne BOM – und schon daran scheitert der Platzhirsch von Microsoft. Aber der Reihe nach, denn die Daten bestehen nicht nur aus eine Reihe von Mailadressen sondern auch aus Vornamen, Anreden, Firmennamen und vielen anderen interessanten Dingen. Und die möchten wir natürlich voll und ganz der Mitgliederverwaltung von Contao übereignen und nicht dem rudimentären Sendemodul von Avisota.
Für Daten aus Microsoft Outlook, die sehr viele Informationen bergen, empfiehlt sich ohnehin eine Kombination aus den Extensions xt_members und outlook_import.
Avisota ist eine Extension für das CMS Contao – und dementsprechend ist die Installation dieser Erweiterung ganz einfach über das Contao-Erweiterungsrepository möglich. Nach erfolgreichem installieren (Extension auswählen, Knopf drücken, Datenbank updaten – all das erledigt Contao mit dem ER-Client) steht dann das neue Newsletter-Modul auf der linken Seite der Navigation im Contao-Backend zur Verfügung.
Avisota möchte Newsletter nicht nur versenden, es kann sie auch anzeigen und Abonnements verwalten – dazu braucht es also ein paar Seiten und Module, die schnell angelegt sind:
Dabei ist Tabellenlayout angesagt, HTML 3, und eine relativ kleine Menge an HTML-Tags und CSS-Definitionen. Mailprogramme sind wesentlich schlechter in der Darstellung als die großen Browser-Geschwister, und dazu kommt, dass es durchaus noch Menschen gibt, die mit eigentlich komplett veralteten Mailclients wie Outlook Express, Lotus Mail oder ähnlichen arbeiten. Da ist der kleinste gemeinsame Nenner gefragt – und der ist in diesem Fall sehr klein, wie ein ernüchternder Blick auf http://www.campaignmonitor.com/css/ klar macht.
Auch wenn man mit einem CMS arbeitet: Zunächst ist also Handarbeit angesagt, um ein stabiles Grundgerüst zu erstellen, in das dann hinterher die dynamischen Passagen eingebaut werden können.
Auch im Jahre 20 des WWW sind Newsletter immer noch gefragt - gute Newsletter wohlgemerkt, denn man muss schon einiges tun, um in der täglichen Mailflut nicht unterzugehen. Auch hier ist Content = King. Dazu kommt allerdings noch eine Menge an technischen Dingen, denn einen Newsletter so zu erstellen, dass er überall gut ausschaut, ist gar nicht so einfach.
Das Einfügen von Content kann einem mit integrierten Newslettersystemen ein CMS prima abnehmen – wenn das Layout erst einmal steht. Ich berichte hier von meinen ersten Erfahrungen, die ich (als relativ versierte Newsletter-Coderin) mit der Kombination aus dem Contao-CMS und dem Newsletter-Tool Avisota gemacht habe.
Auf der Contao-Konferenz vom 17. bis 18. Mai 2012 hat Contao-Hauptentwickler Leo Feyer die erste Betaversion des zukünftigen Contao 3 vorgestellt. Die Änderungen sind zahlreich und beschränken sich nicht nur auf viele Verbesserungen an der Oberfläche. Zu den Änderungen für Entwickler (und Entwicklerinnen) jedoch später. Heute stelle ich erst einmal eine Reihe von Neuerungen in den Funktionen für Anwender vor.
Mittlerweile ist HTML5 auf dem Weg, im Massenmarkt anzukommen. Moderne Browser beherrschen den neuen Standard ohnehin, und einem veralteten Internet-Explorer kann man mit ein paar Brocken JavaScript prima auf die Sprünge helfen. Fehlt nur noch das CMS - hier ist die Situation etwas unbequemer. Das liegt nicht an der grundsätzlichen Unterstützung von HTML5, sondern daran, dass semantische Elemente nur sehr schlecht automatisiert erstellt werden können.
Was für eine Frage - unterschiedliche Webseiten mit unterschiedlichen Features brauchen unterschiedlich lange. Aber das wollten wir ja jetzt nicht wissen, und unsere Kundinnen und Kunden möchten das auch nicht.
Und leider sind die auch nicht mit einer Faustregel zufriedenzustellen, nach der die benötigte Zeit (und das benötigte Budget selbstverständlich auch) mit der Anzahl der Features im Quadrat zunimmt. Schauen wir uns das aber mal etwas genauer an.
Das Opensource-CMS TYPOlight ändert ab Juni 2010 seinen Namen zu 'Contao Open Source CMS'. Damit unterstreicht das Projekt den Anspruch, ein leistungsfähiges Enterprise-CMS zu sein, dass auch Anforderungen bei umfangreichen Internetauftritten gerecht wird.
'Contao' ist kein Phantasiename. Das Wort "tạo" kommt aus dem Vietnamesischen und bedeutet "bilden", "erzeugen", "gestalten". Der Ausdruck "con tạo" bedeutet "das Schicksal", "der Schöpfer".
Marketing kann wirklich arbeitsintensiv sein. Produktinformationen, neue Preise, überarbeitete Angebote: Über all das möchten Sie Ihre Kunden und Kundinnen informieren. Seit 1996 machen Sie das per e-Mail. Was bedeutet, einmal im Monat mindestens einen Tag für die Erstellung des Newsletters aufzuwenden. Und die Webseite will ja auch noch aktualisiert sein. Eine Alternative sind 'Feeds', bei dem die Arbeit nur einmal anfällt und das meiste automatisch passiert.
Alles ganz einfach, ein paar Klicks genügen - so bewerben die Hosting-Platzhirschen ihre Homepage-Baukästen. Was auf den ersten Blick verlockend und günstig erscheint, kann jedoch Nebenwirkungen haben und ist auf lange Sicht keine gute Idee. 'Locked-in' heißt das Stichwort.