Seit Jahren ist der Contao-Catalog ein treuer Begleiter. Trotzdem ist es zeit, ihn jetzt in Rente zu schicken, denn der Nachfolger ist schon jetzt flexibler und mächtiger. MetaModels rocken das Haus.
"Hat der alte Hexenmeister sich doch einmal wegbegeben!Und nun sollen seine Geister auch nach meinem Willen leben." Ein Lehrstück zum Thema SEO und Suchmaschinen-Optimierung.
Oft reicht der Contao-eigene Datenimport nicht aus, um komplexe Datenstrukturen ins System zu importieren. Und obendrein möchte man ja manchmal regelmäßig aktualisierte Daten im System haben. Hier hilft der TabImporter.
Ob Nutzerdaten aus einer fremden Datenbankapplikation, ob Preislisten, ob Inhalte aus einem fremden CMS: der Import und Austausch von Daten ist essentiell. Nun ist aber leider der kleinste gemeinsame Nenner oft 'CSV', und komplexe Strukturen, wie sie in relationalen Datenbankmodellen oft vorliegen, sind damit nur mit größeren Umwegen abzubilden.
In umfangreicheren Installationen wünscht man sich oft, dass man Änderungen am System nicht an der Live-Site vornehmen muss. Auch ein redaktioneller Workflow ist mit Contao normalerweise nicht vollständig abzubilden. Und ein Backup macht man auch viel zu selten. Hier schafft SyncCto vielseitig Abhilfe.
"Geiz ist geil" war ja eine zeitlang in Mode, und kritiklos wurde alles gekauft, was günstiger war als die Konkurrenzangebote. Webhosting betrifft das natürlich auch - ist das nicht sogar die Branche, die Dumpingpreise und versteckte Fußangeln erfunden hat?
Dabei ist es so wichtig, das richtige Hosting auszuwählen. Performance und Service zählen, und wer zu billig kauft, der kauft oft zweimal.
Die Problematik könnte bekannt sein: Eine Webseite soll für die Länder Deutschland, Österreich und die Schweiz unterschiedliche Informationen vorhalten. Beispielsweise ein unterschiedliches Impressum oder andere Kontaktdaten. Im Prinzip ist das dank der Multidomain-Fähigkeit von Contao kein großes Problem, wenn man sich daran hält, unterschiedliche Module für die einzelnen Länder vorzuhalten. Bei komplexen Layouts, deren Module dann allerdings auch mal mittels Insert-Tags auf verschiedene Inhalte referenzieren bekommt man allerdings schnell ein Problem, wenn es für die Domains DE, AT und CH unterschiedliche Seitenbäume gibt.
Am 1. Juli 2012 fand in Essen der erste Contao-Tag statt, der von meinen Kollegen des Contao-Pools ausgerichtet wurde. In mehreren Vorträgen wurden interessante Themen vorgestellt: Janosch Slupik von dma berichtete über die Nutzung von JS-Bibliotheken zum Aufbau mobiler Websites, Marie Dietz beschäftigte sich mit Responsive Layouts, und Christian de la Haye stellte den TabImporter vor, mit dem beliebige Datenbankinhalte in ein Contao-System gemappt werden können.
Mails zu versenden gehört zu den tagtäglichen Aufgaben. Möchte man allerdings tausende von Mails versenden, dann kann aus dem ‚mit einem Klick hast Du Post‘ sehr schnell eine umfangreichere Aufgabe werden. Andere versenden auch Mails, und gerade Massen-Mailings haben gute Chancen, unterwegs als SPAM markiert zu werden und den Empfänger (oder die Empfängerin) erst gar nicht zu erreichen.
Grundsätzlich gilt es also, beim Newsletterversand einige Regeln zu beachten. Der erste Teil ist durchaus nicht-technischer Natur und bezieht sich darauf, welche Adressen ich unter welchen Bedingungen überhaupt nutzen darf und wie mit den Daten zu verfahren ist. Teil zwei ist technisch, dreht sich um Zertifikate und Authentifizierungen.
Vor uns liegt nun Teil vier, in dem wir Abonnent_innen importieren und dem Newsletter hinzufügen. Das klingt einfacher als es ist – denn die meisten Daten, die für solche Zwecke gehortet werden, wohnten bisher in Tabellen, sind nicht unbedingt so codiert wie ein modernes CMS das möchte, können unvollständig sein, oder, oder, oder.
Eckdaten: Format CSV, codiert in UTF8, ohne BOM – und schon daran scheitert der Platzhirsch von Microsoft. Aber der Reihe nach, denn die Daten bestehen nicht nur aus eine Reihe von Mailadressen sondern auch aus Vornamen, Anreden, Firmennamen und vielen anderen interessanten Dingen. Und die möchten wir natürlich voll und ganz der Mitgliederverwaltung von Contao übereignen und nicht dem rudimentären Sendemodul von Avisota.
Für Daten aus Microsoft Outlook, die sehr viele Informationen bergen, empfiehlt sich ohnehin eine Kombination aus den Extensions xt_members und outlook_import.
Avisota ist eine Extension für das CMS Contao – und dementsprechend ist die Installation dieser Erweiterung ganz einfach über das Contao-Erweiterungsrepository möglich. Nach erfolgreichem installieren (Extension auswählen, Knopf drücken, Datenbank updaten – all das erledigt Contao mit dem ER-Client) steht dann das neue Newsletter-Modul auf der linken Seite der Navigation im Contao-Backend zur Verfügung.
Avisota möchte Newsletter nicht nur versenden, es kann sie auch anzeigen und Abonnements verwalten – dazu braucht es also ein paar Seiten und Module, die schnell angelegt sind:
Dabei ist Tabellenlayout angesagt, HTML 3, und eine relativ kleine Menge an HTML-Tags und CSS-Definitionen. Mailprogramme sind wesentlich schlechter in der Darstellung als die großen Browser-Geschwister, und dazu kommt, dass es durchaus noch Menschen gibt, die mit eigentlich komplett veralteten Mailclients wie Outlook Express, Lotus Mail oder ähnlichen arbeiten. Da ist der kleinste gemeinsame Nenner gefragt – und der ist in diesem Fall sehr klein, wie ein ernüchternder Blick auf http://www.campaignmonitor.com/css/ klar macht.
Auch wenn man mit einem CMS arbeitet: Zunächst ist also Handarbeit angesagt, um ein stabiles Grundgerüst zu erstellen, in das dann hinterher die dynamischen Passagen eingebaut werden können.
Auch im Jahre 20 des WWW sind Newsletter immer noch gefragt - gute Newsletter wohlgemerkt, denn man muss schon einiges tun, um in der täglichen Mailflut nicht unterzugehen. Auch hier ist Content = King. Dazu kommt allerdings noch eine Menge an technischen Dingen, denn einen Newsletter so zu erstellen, dass er überall gut ausschaut, ist gar nicht so einfach.
Das Einfügen von Content kann einem mit integrierten Newslettersystemen ein CMS prima abnehmen – wenn das Layout erst einmal steht. Ich berichte hier von meinen ersten Erfahrungen, die ich (als relativ versierte Newsletter-Coderin) mit der Kombination aus dem Contao-CMS und dem Newsletter-Tool Avisota gemacht habe.
Auf der Contao-Konferenz vom 17. bis 18. Mai 2012 hat Contao-Hauptentwickler Leo Feyer die erste Betaversion des zukünftigen Contao 3 vorgestellt. Die Änderungen sind zahlreich und beschränken sich nicht nur auf viele Verbesserungen an der Oberfläche. Zu den Änderungen für Entwickler (und Entwicklerinnen) jedoch später. Heute stelle ich erst einmal eine Reihe von Neuerungen in den Funktionen für Anwender vor.
Vom 23. bis 25. März tagte die Contao-Arbeitsgruppe 'Accesibilty & Usability' in Duisburg bei unseren Kollegen vom Mediendepot Ruhr. Auf der Agenda stand diesmal die Barrierefreiheit des Backends.
Unter anderem untersuchten wir das Backendtemplate auf mögliche Stolpersteine, die Implementierung einer barrierearmen User- und Memberverwaltung, Anpassungen des Backends an den Webstandard HTML5 und Bedienbarkeit auf mobilen Geräten. Dazu gehört auch die Vorbereitung auf hochauflösende Displays.
Mittlerweile ist HTML5 auf dem Weg, im Massenmarkt anzukommen. Moderne Browser beherrschen den neuen Standard ohnehin, und einem veralteten Internet-Explorer kann man mit ein paar Brocken JavaScript prima auf die Sprünge helfen. Fehlt nur noch das CMS - hier ist die Situation etwas unbequemer. Das liegt nicht an der grundsätzlichen Unterstützung von HTML5, sondern daran, dass semantische Elemente nur sehr schlecht automatisiert erstellt werden können.
Shopsysteme gibt es viele: von OS-Commerce über Magento aus dem OpenSource-Bereich bis hin zu unzähligen Kauf-Lösungen ist die Auswahl sehr groß. Shops, die sich in ein CMS integrieren, sind da schon seltener. Für TYPO3 gibt es tt_products, für Joomla kann man VirtueMart installieren. Contao leistet sich den Luxus vier verschiedener integrierter Shops. Isotope ist einer davon, und er ist vielversprechend.
Mit der Ausstellung "Disappearing into the past" lädt die preisgekrönte dänische Künstlerin Astrid Kruse Jensen den Zuschauer auf eine Reise durch die visuelle Erinnerung ein, die sich im diffusen Spannungsfeld zwischen Realität und Vorstellung bewegt und einem stetigen Veränderungsprozess aus Vergessen, Wünschen und Verdrängungen ausgesetzt ist. Ein breites Spektrum an Gefühlen wird durch den Blick der Fotografin vorsichtig berührt.
Was für eine Frage - unterschiedliche Webseiten mit unterschiedlichen Features brauchen unterschiedlich lange. Aber das wollten wir ja jetzt nicht wissen, und unsere Kundinnen und Kunden möchten das auch nicht.
Und leider sind die auch nicht mit einer Faustregel zufriedenzustellen, nach der die benötigte Zeit (und das benötigte Budget selbstverständlich auch) mit der Anzahl der Features im Quadrat zunimmt. Schauen wir uns das aber mal etwas genauer an.
Newsletter sind ein beliebtes Marketing-Instrument. Im Gegensatz zur Webseite, die Interessenten aktiv aufsuchen müssen, landet die Botschaft direkt in der Inbox. Und eigentlich ist es auch nicht schwierig, sie dort ihre Wirkung entfalten zu lassen.
Jedenfalls dann, wenn man ein paar schlichte Regeln beherzigt. Das ist manchmal einfacher gesagt als getan, und gerade bei Newslettern gilt oft, dass weniger mehr ist. Eine Ausnahme dafür gibt es allerdings.
Facebook ist ja irgendwie überall - und nach anfänglichem Stirnrunzeln kann man sich als Webentwicklerin (oder Webdesignerin, wie meine Kunden gerne sagen ...) dem ubiqitären sozialen Netzwerk nicht mehr wirklich entziehen.
Früher gab es Tabellen als Grundgerüst für Webseiten. Heute gibt es Grids. Dass ich das gut finde ist kein Geheimnis. Über die richtige Art der Umsetzung wurde bisher schon heftig gestritten. Von der Stange geht meistens gar nicht. Zu unflexibel, zu groß, zu viel Ballast. Und überhaupt: 960 Pixel? Oder 1140? Und welche Spaltenbreite ist bei welchem Spaltenabstand optimal? Besser mit fester Breite oder lieber fluid?
Barrierefreiheit ist uns immer ein besonderes Anliegen gewesen - jetzt verstärkt Carolina Koehn das Contao-Team in der Workgroup 'Accessibility & Usability'.
Unsere Kunden kennen es schon lange - jetzt hat auch das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein 'Piwik' für die Nutzungsanalyse von Webseiten empfohlen. Mit 'Piwik' sind datenschutzrechtliche Konsequenzen bei der BesucherInenn-Analyse von Webseiten nicht zu befürchten.
Für User ist das manchmal recht ärgerlich: Sie wollen ein Formular auf einer Webseite ausfüllen, und dann poppt eine längliche Liste auf, aus der sie ihr Heimatland auswählen müssen. Aruba? Geht’s noch? Eine Seite aus Deutschland, die sich erkennbar an Menschen mit Wohnsitz in Deutschland richtet …
Dabei ist es in Contao ganz einfach, diese Liste auf die Gegebenheiten anzupassen. Mit Hilfe der Konfigurationsdatei /system/config/countries.php - da stehen sie nämlich alle drin.
Seit einer gefühlten Ewigkeit ist die 'Futura' Hausschrift des schwedischen Möbelhauses IKEA. Klar. lesbar und eindeutig. So eindeutig, dass den meisten Menschen wohl beim Anblick eines Textes in dieser Schriftart der Gedanke an den Elch kommt. Doch jetzt steht eine Veränderung ist Haus.
Nicht nur Verdana nervt: Die meisten dürften sich satt gesehen haben an der beschränkten Auswahl an Schriften, die für Internetseiten zur Verfügung stehen. Möchte man nicht jeden Text mit Bildern ersetzen, dann beschränkt sich die Auswahl nämlich auf ein dutzend geeigneter Zeichensätze.
Das Opensource-CMS TYPOlight ändert ab Juni 2010 seinen Namen zu 'Contao Open Source CMS'. Damit unterstreicht das Projekt den Anspruch, ein leistungsfähiges Enterprise-CMS zu sein, dass auch Anforderungen bei umfangreichen Internetauftritten gerecht wird.
'Contao' ist kein Phantasiename. Das Wort "tạo" kommt aus dem Vietnamesischen und bedeutet "bilden", "erzeugen", "gestalten". Der Ausdruck "con tạo" bedeutet "das Schicksal", "der Schöpfer".
Marketing kann wirklich arbeitsintensiv sein. Produktinformationen, neue Preise, überarbeitete Angebote: Über all das möchten Sie Ihre Kunden und Kundinnen informieren. Seit 1996 machen Sie das per e-Mail. Was bedeutet, einmal im Monat mindestens einen Tag für die Erstellung des Newsletters aufzuwenden. Und die Webseite will ja auch noch aktualisiert sein. Eine Alternative sind 'Feeds', bei dem die Arbeit nur einmal anfällt und das meiste automatisch passiert.
Das haben manche Webseitenbetreiber gerne: dem User oder der Userin mit vielen neuen Fenstern den Desktop möblieren. "Aber die sollen doch auf meiner Seite bleiben!" heißt es dann oft - aber eine gute Idee ist das sicher nicht. Wenn der Inhalt überzeugt, dann kommen Userinnen und User gerne zurück - mit dem entsprechenden Knopf im Browser.
Alles ganz einfach, ein paar Klicks genügen - so bewerben die Hosting-Platzhirschen ihre Homepage-Baukästen. Was auf den ersten Blick verlockend und günstig erscheint, kann jedoch Nebenwirkungen haben und ist auf lange Sicht keine gute Idee. 'Locked-in' heißt das Stichwort.
Auf den ersten Blick eine etwas abseitige Debatte wird zur Zeit um die Frage geführt, ob weitere Großbuchstaben für die deutsche Sprache eingeführt werden sollen. Wie dem auch sei - reizvolle Effekte gibt es sicher.